{"id":3876,"date":"2026-10-12T09:00:00","date_gmt":"2026-10-12T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/polit-rhythms.blog\/?p=3876"},"modified":"2026-10-09T19:27:47","modified_gmt":"2026-10-09T17:27:47","slug":"beethoven-lyatoshynsky-musikalischer-kanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polit-rhythms.blog\/it\/10\/12\/beethoven-lyatoshynsky-musikalischer-kanon\/2026\/","title":{"rendered":"Beethoven und Lyatoshynsky: Wer geh\u00f6rt zum musikalischen Kanon?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beethoven und Lyatoshynsky: Warum kennt den einen fast jeder, w\u00e4hrend der andere im europ\u00e4ischen Konzertleben noch immer erkl\u00e4rt werden muss?<\/strong> Die bequeme Antwort lautet: Beethoven war eben das gr\u00f6\u00dfere Genie. Doch damit setzen wir voraus, was wir erst untersuchen sollten. Denn musikalischer Ruhm entsteht auch durch Auff\u00fchrungen, Institutionen und Geschichten, die eine Gesellschaft \u00fcber sich selbst erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der Podcast Schallwelten f\u00fchrt im Gespr\u00e4ch aus dem Bank Austria Salon in Wien vom 30. September 2026 drei Perspektiven zusammen: Alfred Huber fragt nach Kanon und Geniekult, der Historiker Ralf Grabuschnig nach Nationsbildung und ukrainischer Kulturgeschichte, Julia Ostroverkhova nach der praktischen Arbeit im Konzertbetrieb. Daraus ergibt sich eine Frage, die weit \u00fcber zwei Komponisten hinausreicht: Wer bekommt die Gelegenheit, Teil unseres musikalischen Ged\u00e4chtnisses zu werden?<\/p>\n<h2>Beethoven und Lyatoshynsky: Bekanntheit ist kein Qualit\u00e4tsurteil<\/h2>\n<p>Beethoven geh\u00f6rt zu jenen Namen, die keiner Einf\u00fchrung bed\u00fcrfen. Selbst wer selten klassische Musik h\u00f6rt, verbindet mit ihm eine Vorstellung: das sch\u00f6pferische Genie, die \u00fcberwundene Krise, den trotz zunehmender Ertaubung weiterarbeitenden Komponisten. Seine Musik und seine Lebensgeschichte haben sich tief in unser kulturelles Ged\u00e4chtnis eingeschrieben.<\/p>\n<p>Borys Lyatoshynsky, auch als Borys Ljatoschynskyj oder Boris Lyatoshinsky bekannt, lebte von 1895 bis 1968. Er war ein ukrainischer Komponist, Dirigent und Lehrer, studierte am Kyjiwer Konservatorium und unterrichtete sp\u00e4ter selbst dort. Zu seinem Werk geh\u00f6ren f\u00fcnf Sinfonien, Opern und Kammermusik, darunter zwei Klaviertrios und das Ukrainische Quintett. Diese biografischen Eckdaten dokumentiert auch das <a href=\"https:\/\/knpu.gov.ua\/winners\/liatoshynskyj-borys-mykolajovych\/\">ukrainische Komitee des Taras-Schewtschenko-Nationalpreises<\/a>.<\/p>\n<p>Seine geringere Bekanntheit au\u00dferhalb der Ukraine verr\u00e4t zun\u00e4chst etwas \u00fcber die Verbreitung seiner Musik. Ein Urteil \u00fcber deren Qualit\u00e4t ist damit noch nicht gef\u00e4llt. Wer ein Werk nie h\u00f6ren konnte, kann es weder lieben noch ablehnen. Genau hier beginnt die politische Dimension des Repertoires.<\/p>\n<h2>Wie entsteht ein musikalischer Kanon?<\/h2>\n<p>Als musikalischen Kanon bezeichnen wir den Kreis von Werken, die dauerhaft als bedeutend gelten: Man soll sie kennen, sie werden unterrichtet, aufgef\u00fchrt und als Ma\u00dfstab herangezogen. Eine zentrale Instanz, die diese Auswahl verbindlich festlegt, gibt es nicht. Stattdessen wirken viele Entscheidungen zusammen.<\/p>\n<p>Konzerth\u00e4user w\u00e4hlen Programme aus. Verlage halten Noten verf\u00fcgbar. Lehrende entscheiden, welche St\u00fccke ihre Studierenden erarbeiten. Rundfunk, Kritik und Tontr\u00e4ger vermitteln Vorstellungen davon, was wichtig ist. Geld, Netzwerke und der Zugang zu B\u00fchnen beeinflussen, welche Musik \u00fcberhaupt in diesen Kreislauf gelangt.<\/p>\n<p>Wiederholung verst\u00e4rkt diesen Prozess. Was oft gespielt wird, wird vertraut. Vertraute Namen erleichtern die Programmplanung, weil Veranstalter mit ihnen Erwartungen verbinden k\u00f6nnen. Dadurch erhalten dieselben Werke weitere Auff\u00fchrungen. Unbekannte Musik muss dagegen h\u00e4ufig erst ihre Berechtigung erkl\u00e4ren, bevor ein einziger Ton erklingt.<\/p>\n<blockquote><p>Der Kanon ist nicht einfach die Bestenliste der Geschichte, sondern auch das Ergebnis davon, wer Geschichte schreiben durfte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Zuspitzung aus dem Podcast Schallwelten bestreitet keine k\u00fcnstlerische Leistung. Sie macht die Bedingungen sichtbar, unter denen wir Leistung wahrnehmen. Wer sich daf\u00fcr interessiert, findet weitere \u00dcberlegungen im Beitrag <a href=\"https:\/\/polit-rhythms.blog\/it\/07\/23\/la-musica-come-linguaggio-politico\/2026\/\">La musica come linguaggio politico<\/a>.<\/p>\n<h2>Wenn aus Bewunderung Geniekult wird<\/h2>\n<p>Beethovens Lebensgeschichte besitzt eine besondere erz\u00e4hlerische Kraft. Ein Komponist verliert ausgerechnet den Sinn, den wir unmittelbar mit seiner Kunst verbinden, und arbeitet dennoch weiter. Darin liegen Tragik, Widerstand und die Hoffnung, dass schwierige Voraussetzungen nicht das letzte Wort haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Solche Geschichten bewegen uns. Problematisch wird es, wenn die Erz\u00e4hlung vom au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen die Besch\u00e4ftigung mit seiner Arbeit ersetzt. Dann erscheint gro\u00dfe Kunst als geheimnisvoller Ausdruck eines einzigartigen Inneren. Handwerk, Tradition, Austausch und \u00dcberarbeitung verschwinden hinter dem Bild des Genies.<\/p>\n<p>Alfred Huber bezeichnet diesen \u00dcbergang im Podcast Schallwelten zugespitzt als eine Art \u201eProtonarzissmus\u201c. Gemeint ist eine kulturelle Form der \u00dcberh\u00f6hung, keine psychologische Diagnose Beethovens. Aus der Bewunderung einer Leistung wird die Verehrung einer Person, der man unter Umst\u00e4nden sogar eine moralische Sonderstellung zugesteht.<\/p>\n<p>R\u00fccksichtslosigkeit kann dann als Kompromisslosigkeit erscheinen, Dominanz als Vision. Die Frage nach der Qualit\u00e4t eines Werkes wird mit der Frage verwechselt, welches Verhalten wir seinem Urheber erlauben. Dieses Muster reicht bis in eine Gegenwart, in der Menschen st\u00e4ndig aufgefordert werden, sich als unverwechselbare Marke zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<h2>Nation und Kultur: Wer darf seine Geschichte erz\u00e4hlen?<\/h2>\n<p>Ralf Grabuschnig erweitert den Blick um die Geschichte nationaler Zugeh\u00f6rigkeit. Nationen in ihrer modernen Form sind historisch entstanden. Im Europa des 19. Jahrhunderts verbanden sich staatliche Zentralisierung, gemeinsame Verwaltungssprachen und politische Bewegungen mit einem romantischen Interesse an Volksliedern, M\u00e4rchen und Herkunft.<\/p>\n<p>Musik konnte dabei Zugeh\u00f6rigkeit h\u00f6rbar machen. Kulturelle Leitfiguren wurden zu Tr\u00e4gern gemeinsamer Erinnerung. Beethovens Bonner Denkmal von 1845 zeigt, wie \u00f6ffentlich diese Verehrung bereits fr\u00fch organisiert wurde. Der <a href=\"https:\/\/beethoven-rundgang.bonn.de\/standorte-in-bonn\/chronoskop-8-beethoven-denkmal.php?loc=de\">Beethoven-Rundgang der Stadt Bonn<\/a> beschreibt die Initiative und Franz Liszts Unterst\u00fctzung. Sp\u00e4ter band Richard Wagner Beethoven ausdr\u00fccklich in eine deutsche nationale Erz\u00e4hlung ein.<\/p>\n<p>F\u00fcr die ukrainische Kultur galten andere Voraussetzungen. Die Gebiete der heutigen Ukraine geh\u00f6rten im 19. Jahrhundert zum Russischen Reich beziehungsweise zur Habsburgermonarchie. Ein eigener ukrainischer Staat, der die kulturelle Nationalbewegung h\u00e4tte tragen k\u00f6nnen, existierte damals nicht.<\/p>\n<p>Sprache, Dichtung und Volksmusik gewannen deshalb besonderes Gewicht. Taras Schewtschenko wurde zu einer zentralen Figur dieser Selbstverst\u00e4ndigung. Zugleich begegnete die russische Staatsmacht ukrainischer Eigenst\u00e4ndigkeit mit Repression. Das Walujew-Zirkular von 1863 schr\u00e4nkte ukrainischsprachige Ver\u00f6ffentlichungen erheblich ein, insbesondere religi\u00f6se und p\u00e4dagogische Literatur. Eine <a href=\"https:\/\/kmhj.ukma.edu.ua\/article\/view\/106724\">historische Untersuchung im Kyiv-Mohyla Humanities Journal<\/a> arbeitet die Folgen f\u00fcr die literarische \u00d6ffentlichkeit heraus.<\/p>\n<p>Wo einer Kultur die Mittel zur \u00f6ffentlichen Verbreitung entzogen werden, sind auch ihre Chancen auf dauerhafte internationale Sichtbarkeit beeintr\u00e4chtigt. Den Zusammenhang von Musik und nationaler Selbstdeutung vertieft die Schallwelten-Folge <a href=\"https:\/\/polit-rhythms.blog\/it\/03\/20\/se-la-musica-genera-nazioni-mondi-sonori-episodio-27-del-16-2-2026\/2026\/\">Quando la musica genera nazioni<\/a>.<\/p>\n<h2>Lyatoshynsky und die Grenzen kultureller Unabh\u00e4ngigkeit<\/h2>\n<p>Die Situation im Zarenreich l\u00e4sst sich nicht unver\u00e4ndert auf die Sowjetunion \u00fcbertragen. In Lyatoshynskys Lebenszeit gab es musikalische Institutionen, Ausbildungswege und berufliche Netzwerke. Seine T\u00e4tigkeit am Kyjiwer Konservatorium ist daf\u00fcr ein Beispiel.<\/p>\n<p>Institutionelle Einbindung bedeutete jedoch keine ungehinderte k\u00fcnstlerische Freiheit. Lyatoshynsky musste sich mit den Erwartungen und Eingriffen des sowjetischen Staatsapparats auseinandersetzen. Eine eigenst\u00e4ndige musikalische Sprache und eine ukrainische kulturelle Position konnten politische Konflikte ausl\u00f6sen. F\u00fcr die Rezeption z\u00e4hlt deshalb auch, unter welchen Bedingungen Werke aufgef\u00fchrt und weitergegeben werden konnten.<\/p>\n<p>Auch die ukrainische Unabh\u00e4ngigkeit von 1991 ver\u00e4nderte nicht schlagartig alle kulturellen Gewohnheiten. Ausbildungsprogramme, Repertoire und Vorstellungen musikalischer Bedeutung waren \u00fcber Jahrzehnte gewachsen. Julia Ostroverkhova betont im Podcast Schallwelten, dass die Besch\u00e4ftigung mit der eigenen Kulturgeschichte aus ihrer Sicht besonders seit 2014 und nochmals seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen hat.<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eWiederentdeckung\u201c verdient dabei Aufmerksamkeit. Lyatoshynsky war in der Ukraine eine bekannte Pers\u00f6nlichkeit. F\u00fcr viele Menschen in Wien, Berlin oder Paris handelt es sich dagegen um eine erste Begegnung. Von einer versp\u00e4teten europ\u00e4ischen Entdeckung zu sprechen, macht diesen Unterschied deutlicher.<\/p>\n<h2>Wann wird aus Solidarit\u00e4t dauerhaftes Repertoire?<\/h2>\n<p>Im Konzertalltag zeigt sich der Kanon daran, wie viel erkl\u00e4rt werden muss. Ein Beethoven-Programm besitzt einen Vertrauensvorschuss. Bei Lyatoshynsky beginnen Gespr\u00e4che mit Veranstaltern oft fr\u00fcher: Wer ist dieser Komponist? Warum sollte unser Publikum seine Musik h\u00f6ren? Wie vermitteln wir das Werk?<\/p>\n<p>Die verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit f\u00fcr die Ukraine hat nach Ostroverkhovas Einsch\u00e4tzung T\u00fcren ge\u00f6ffnet. Solidarit\u00e4t kann eine erste Auff\u00fchrung erm\u00f6glichen. Ein dauerhafter Platz im Musikleben entsteht jedoch erst, wenn weitere Begegnungen folgen und sich Musikerinnen und Musiker aus k\u00fcnstlerischer \u00dcberzeugung mit den Werken besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr braucht es eine fortgesetzte Zusammenarbeit:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Veranstalter und Ensembles<\/strong> nehmen Werke wiederholt in ihre Programme auf.<\/li>\n<li><strong>Verlage und Archive<\/strong> machen verl\u00e4ssliches Notenmaterial zug\u00e4nglich.<\/li>\n<li><strong>Labels und Rundfunk<\/strong> sorgen daf\u00fcr, dass Interpretationen \u00fcber einen Konzertabend hinaus geh\u00f6rt werden.<\/li>\n<li><strong>Musikhochschulen und Lehrende<\/strong> geben das Repertoire an die n\u00e4chste Generation weiter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>So kann auf eine erste Begegnung eine zweite und dritte folgen. Aus Neugier w\u00e4chst Vertrautheit. Musikgeschichte wird auf diese Weise auch durch heutige Programmentscheidungen geschrieben.<\/p>\n<h2>Europ\u00e4ische Musikgeschichte weiter h\u00f6ren<\/h2>\n<p>Ukrainische Musik sollte dabei nicht auf ihre Herkunft oder die aktuelle politische Lage reduziert werden. Beides ist f\u00fcr ihr Verst\u00e4ndnis bedeutsam. Doch ein Werk braucht auch die M\u00f6glichkeit, mit seinen eigenen musikalischen Fragen wahrgenommen zu werden.<\/p>\n<p>Lyatoshynsky kurzerhand zum \u201eukrainischen Beethoven\u201c zu erkl\u00e4ren, w\u00fcrde diese Eigenst\u00e4ndigkeit verdecken. Interessanter ist, welche Beziehungen zwischen Werken h\u00f6rbar werden. Im Podcast Schallwelten beschreibt Ostroverkhova diesen Gedanken anhand eines Programms, in dem P\u00e4rt und Silvestrov auf Mozart blicken und Alfred Huber mit <em>Plus Lucis<\/em> in einen gegenw\u00e4rtigen Dialog mit Beethoven tritt.<\/p>\n<p>Eine solche Programmgestaltung erweitert die Vorstellung europ\u00e4ischer Musikgeschichte. Neben Wien, Leipzig, Berlin und Paris treten Kyjiw, Lwiw und Charkiw deutlicher ins Bewusstsein. Ukrainische Musik geh\u00f6rt zu dieser Geschichte; wir m\u00fcssen ihr die entsprechenden Begegnungen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Der produktive Ausgang der Frage nach Beethoven und Lyatoshynsky w\u00e4re deshalb ein Publikum, das nach dem ersten H\u00f6ren ein zweites Mal zuh\u00f6ren m\u00f6chte. Welche Musik hat bei Ihnen zuletzt diesen Wunsch geweckt?<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Fragen zu Beethoven und Lyatoshynsky<\/h2>\n<h3>Warum ist Beethoven bekannter als Lyatoshynsky?<\/h3>\n<p>Beethovens Musik wurde \u00fcber Generationen durch Auff\u00fchrungen, Ausbildung, Verlage und wirkm\u00e4chtige Erz\u00e4hlungen vermittelt. Lyatoshynskys internationale Verbreitung entwickelte sich unter anderen politischen und institutionellen Bedingungen. Der Unterschied in der Bekanntheit allein ist kein Beleg f\u00fcr einen entsprechenden Unterschied in der musikalischen Qualit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Was bedeutet musikalische Kanonbildung?<\/h3>\n<p>Damit ist der Prozess gemeint, durch den bestimmte Werke dauerhaft als bedeutend gelten. Wiederholte Auff\u00fchrungen, Lehre, Kritik, Aufnahmen und kulturelle Wertvorstellungen wirken dabei zusammen.<\/p>\n<h3>Muss f\u00fcr ukrainische Musik weniger Beethoven gespielt werden?<\/h3>\n<p>Das Anliegen des Podcasts Schallwelten ist eine Erweiterung des Repertoires. Beethoven und Lyatoshynsky k\u00f6nnen gemeinsam auf einem Programm stehen und als eigenst\u00e4ndige Stimmen geh\u00f6rt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><small><strong>Textgrundlage:<\/strong> Redaktionelle Bearbeitung des Podcasts Schallwelten zum Thema \u201eWas ist der Unterschied zwischen Beethoven und Lyatoshynsky\u201c mit Alfred Huber, Ralf Grabuschnig und Julia Ostroverkhova, Bank Austria Salon, Wien, 30. September 2026. Der Beitrag fasst die Perspektiven der Beteiligten zusammen und ist kein Wortprotokoll.<\/small><\/p>\n<p><small><strong>Bildnachweis:<\/strong> Joseph Karl Stieler, <em>Ludwig van Beethoven mit der Partitur der Missa solemnis<\/em>, 1820. Gemeinfreies Gem\u00e4lde; Reproduktion \u00fcber <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Beethoven.jpg\">Wikimedia Commons<\/a>, dort als Public Domain ausgewiesen.<\/small><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum kennt jeder Beethoven, aber kaum jemand Lyatoshynsky? \u00dcber Geniekult, ukrainische Kulturgeschichte und die Frage, wie aus Aufmerksamkeit dauerhaftes Repertoire wird.<\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":3875,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":"","rank_math_title":"Beethoven und Lyatoshynsky: Wer pr\u00e4gt den Kanon?","rank_math_description":"Warum kennt jeder Beethoven, aber kaum jemand Lyatoshynsky? 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